![]() |
|||
Das Projekt „Wald in Not“ fördert in ganz Deutschland die Neuanpflanzung, Wiederaufforstung und den ökologischen Umbau von Waldflächen. Wald in Not unterstützt die Anlage naturnaher Waldränder und fördert die Pflanzung seltener Baumarten, wie beispielsweise Speierling, Elsbeere oder Wildobstarten. Finanziert werden die Pflanzaktionen in Zusammenarbeit mit Unternehmen, wie beispielsweise der Fielmann AG, oder aus den Erlösen der Aktion „Wald-Wertpapier“. Aktuelle Beispiele zu einzelnen Projekten finden Sie unter „Pressemitteilungen“.
Ein Schwerpunkt bei der Förderung von Waldprojekten liegt natürlicher Weise in Regionen, in denen der Wald besonders geschädigt ist, beispielsweise nach den Orkanen „Lothar“ und „Kyrill“ und den dann folgenden Borkenkäferschäden.
Der Wald leidet aber auch immer noch unter den Folgen der Emissionen von Kraftwerken, Industrieanlagen und dem Straßenverkehr. Derart geschwächte Wälder sind für Witterungsextreme, wie der trockene Sommer 2003, besonders anfällig für den Borkenkäfer, so dass auch in diesen Wäldern immer wieder Schäden beseitigt und Bäume gepflanzt werden müssen.
![]() |
![]() |
![]() |
Ziel der Pflanzmaßnahmen ist es, die Wälder „fit“ zu machen für den Klimawandel, d. h. das vor allem Ziel der Pflanzmaßnahmen ist, Mischwälder entstehen zu lassen. (s. auch Broschüre „Der Wald im Klimastress!“, 1. Aufl. 2008, 34 Seiten, Download (pdf 3,6 MB))
Einen besonderen Augenmerk hat Wald in Not von je her auf die Erhaltung des Bergwaldes und seine Schutzfunktionen gerichtet. Denn in den Bergwäldern, vor allem des Alpenraums, sind in den vergangenen Jahrzehnten, verursacht durch Schadstoffeinträge, Stürme und Borkenkäferbefall, große Lücken entstanden. Sie gefährden besonders an Steilhängen die Schutzfunktionen des Bergwaldes.
![]() |
![]() |
![]() |
Hinzu kommt, dass vieler Orts überhöhte Bestände an Rehen, Rotwild und Gamswild eine natürliche Verjüngung des Bergwaldes, vor allem der Tanne und der Laubbaumarten, verhindern und damit auch die Schutzfunktionen gefährden.
Zur Sicherung der Schutzfunktion und der Erhaltung der ökologischen Stabilität der Bergwälder ist eine natürliche Verjüngung von Tanne, Bergahorn und in tieferen Lagen der Buche dringend erforderlich. Um dies möglich zu machen, muss in den Schutzwaldbereichen des Alpenraums der Grundsatz „Wald vor Wild“ oberste Priorität haben.
In unseren Projekten sind wir bemüht, durch die Pflanzung von Weißtannen und der anderen Mischbaumarten die Erhaltung der Schutzfunktionen des Bergwaldes zu unterstützen.