Wachtberger Schüler pflanzen Eichen im Gemeindewald

Die Stiftung Wald in Not und die Düngekalk-Hauptgemeinschaft unterstützen Wiederaufforstung einer Schadfläche im Gemeindewald Wachtberg

Im vergangenen Jahr wurden im Gemeindewald Wachtberg, im Ortsteil Niederbachem, Fichtenbestände durch Windwurf, Trockenheit und Borkenkäfer erheblich geschädigt, so dass sie wieder neu aufgeforstet werden mussten. Damit zukünftig ein stabiler Mischwald entsteht, wurden auf der Fläche rd. 700 Stieleichen gepflanzt. Rd. 120 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftshauptschule Wachtberg beteiligten sich an der Pflanzaktion im Rahmen einer Projektarbeit. Neben der Pflanzaktion, die durch die Försterei „Ländchen“ und dem Förster Willi-Josef Wild betreut wurde, informierten sich die Schüler auch über den Wachtberger Gemeindewald und die ökologische Bedeutung unserer Wälder.

Der Geschäftsführer der Stiftung Wald in Not und Vorsitzender der FBG „Drachenfelser Ländchen“, Dr. Christoph Abs, erklärte den Schülern die Bedeutung des Waldes für Natur- und Umweltschutz, insbesondere seine ökologische Wirkung als „Wasserwerk“. Bedauerlicherweise wird durch neuartige Waldschäden, die vor allem durch den Eintrag von Luftschadstoffen aus Industrie und Verkehr verursacht werden, diese Funktion gefährdet. Eine Vorsorgemaßnahme gegen weitere Waldschäden ist daher die Aufforstung ökologisch stabilerer Mischbestände. Um die durch Luftschadstoffe verursachte Bodenversauerung auszugleichen, erhielt jede Pflanze eine kleine Gabe Kalk ins Pflanzloch. Damit werden auch die Voraussetzungen für einen Erfolg der Anpflanzung verbessert.

Wachtbergs Bürgermeister, Theo Hüffel, und der Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Michael Jaeger, unterstützten die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Aktion und hoben hervor, dass die Aktion ein gelungenes Beispiel sei, praktisches Arbeiten im Wald zu verbinden mit der Vermittlung von Wissen über Natur und Umwelt.

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