Manche mögen’s heiß! – Waldschädlinge im Klimawandel

Neue Informationsbroschüre des Projektes Wald in Not

„Manche mögen’s heiß!“ Dies gilt auch für einige Waldschädlinge, die vom Klimawandel profitieren. Nur wenn gefährliche Schadinsekten und Pilzkrankheiten frühzeitig erkannt werden, besteht eine Chance, die weitere Ausbreitung oder eine Massenvermehrung zu verhindern.

Das Projekt Wald in Not der DBU Naturerbe GmbH möchte mit der neuen Broschüre auf Schädlinge aufmerksam machen, die, vom Klimawandel gefördert, heute schon Bäume und Wälder bedrohen oder gerade dabei sind, sich in unseren Wäldern neu zu etablieren. Die Broschüre enthält zu den einzelnen Insekten und Pilzen Hinweise auf die

  • Erkennungsmerkmale
  • Typische Schadsymptome am Wirtsbaum
  • Möglichkeiten zur Vorsorge und Bekämpfung

Die Broschüre soll Hilfestellung geben, diese neuen Schädlinge rechtzeitig zu erkennen, um Vorsorgemaßnahmen zu entwickeln. Einige dieser Schädlinge sind auch aufgrund eines globalisierten Welthandels nach Europa gekommen und haben keine natürlichen Feinde, so dass sie ein erhebliches Gefahrenpotenzial für unsere Wälder darstellen.

„Der Umbau unserer Wälder in ökologisch stabile Mischwälder mit mehreren Baumarten und Bäumen unterschiedlichen Alters muss das Ziel zukünftiger Waldbewirtschaftung sein. Nur so lassen sich die Risiken des Klimawandels und von Umweltbelastungen für die Wälder vermindern. Gesunde und stabile Wälder haben ein größeres Abwehrpotenzial gegen neue Schädlinge und sind damit die beste Vorsorgemaßnahme.“ Darauf weist Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, im Vorwort zur Broschüre hin.

Die neue Broschüre ist erhältlich bei der
DBU Naturerbe GmbH – Projekt Wald in Not
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn

Download dieser Broschüre (pdf 4,5 MB)

Bei Bestellungen bitte 0,85 € Rückporto in Briefmarken beifügen.

Bedauerlicherweise hat sich in die Druckausgabe der Broschüre durch Verwechslung einer lateinischen Bezeichnung bei der Bildrecherche ein bedauerlicher Fehler eingeschlichen. Ein entsprechendes Korrekturblatt können Sie als PDF-Datei downloaden.

Download der Korrekturseite (pdf 7,0 MB)

In der Online-Fassung der Broschüre wurde die Korrektur bereits vorgenommen.

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