Ahlen und Beckum erhalten „Fielmann-Bäume“

Schüler helfen beim Bäume pflanzen

Aus einer Spende der Fielmann AG unterstützte die Stiftung Wald in Not in diesem Herbst in den Städten Beckum und Ahlen Baumpflanzungen.

Am 2.12.2005 konnten der Fielmann-Niederlassungsleiter in Beckum, Peter Ehlhard, und der Geschäftsführer der Stiftung Wald in Not, Dr. Christoph Abs, im Stadtbusch Beckum rd. 3.000 Eichen an Bürgermeister Karl-Uwe Schrotmann symbolisch übergeben. Mit diesen Eichen wird eine durch Sturmschäden zerstörte Waldfläche wieder aufgeforstet. Bei den Pflanzarbeiten halfen Schüler der Antonius Schule und der Sonnenschule in Beckum. Revierförster Joachim Fricke erklärte den Schülern, warum die Fläche mit Eichen und Hainbuchen wieder aufgeforstet wird und führte ihnen vor, wie die kleinen Bäume gepflanzt werden. Anschließend pflanzten die Schüler selbst Bäume und erlebten so „praktischen Biologieunterricht“ im Wald. Im Randbereich der Fläche werden auch einige Wildbirnen gepflanzt. In Münsterland sind noch einige wenige alte Exemplare der Wildbirne vorhanden. Ihre Pflanzung ist ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung dieser seltenen Art und damit auch der biologischen Vielfalt unserer Wälder.

Am 6.12.2005 übergab der Fielmann-Niederlassungsleiter in Ahlen, Paul Pinnekämper, gemeinsam mit Dr. Christoph Abs, 18 Urwelt-Mammutbäume an Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, die zur Gestaltung einer Allee im Waldgebiet Langst im Stadtwald Ahlen gepflanzt wurden. Beim Pflanzen der Bäume halfen Schüler der 8. Klasse der städtischen Realschule. Die Stadt Ahlen möchte mit der Allee den Erholungswert ihres Stadtwaldes mit einer attraktiven Baumart aufwerten, die erst vor rd. 60 Jahren in Zentralchina wieder entdeckt wurde. Funde von Fossilien belegen aber, dass dieser Baum in erdgeschichtlicher Zeit auch in den Wäldern Europas verbreitet war und zum Ausgangsmaterial der Steinkohle gehörte. Somit haben die Urwelt-Mammutbäume einen besonderen Bezug zur ehemaligen „Bergbau-Stadt“ Ahlen.

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