„Neue Tannen braucht das Land!“Projekt Wald in Not stellt Waldbesitzern im Münchberger Land 4.000 Tannen zur Verfügung Das Projekt Wald in Not der DBU Naturerbe GmbH hat der Waldbesitzervereinigung Münchberg 4.000 Tannen zur Verfügung gestellt, um damit die Einbringung von Tannen in geeignete Fichtenaltbestände zu unterstützen. Die Waldbesitzer erhalten zwischen 25 und max. 200 Tannen, die sie in kleinen Gruppen á 20 Stück in geeignete Waldbestände hineinpflanzen und vor Wildverbiss schützen. Damit sollen in Zukunft gemischte Wälder entstehen, die auch im Hinblick auf den Klimawandel stabiler sind. Finanziert wird die Aktion des Projektes Wald in Not aus den Erlösen des Verkaufs von sogenannten „Wald-Wertpapieren“. Die Wiedereinbringung der Baumart „Weißtanne“ ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz unserer Wälder gegen die Folgen des Klimawandels. Die Tanne ist weniger anfällig gegenüber dem Borkenkäfer und Dank ihrer Pfahlwurzel übersteht sie eher Stürme und Trockenperioden wie die Fichte. Ihre größere Empfindlichkeit gegenüber Wildverbiss wollen die Waldbauern durch die Schutzmaßnahmen ausgleichen. Das Hineinpflanzen von einzelnen Tannen in Fichtennaturverjüngung vermindert auch die Verbissgefährdung durch das Reh- und Rotwild. Darüber hinaus sind die Jäger aufgefordert, durch eine entsprechende Bejagung, vor allem des Rehwildes, die Aktion zu unterstützen. Weitere Aktionen in ähnlichem Rahmen sind für die kommenden Jahre geplant und sollen aus der Aktion „Wald-Wertpapier“ finanziert werden.
Ausgabe der Tannenpflanzen an die Waldbauern!
Information der Waldbauern zur „Tannenaktion“ durch Revierförster Dierk Schüder |