Zukunftsinvestition Wald

Projekt Wald in Not und Partner pflanzen Bäume für den Klimaschutz

In diesem Frühjahr konnte das Projekt Wald in Not in Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen an zahlreichen Orten in Deutschland die Pflanzung von Bäumen unterstützen. Es wurden Sturm- und Borkenkäferschadensflächen wieder aufgeforstet und Waldumbaumaßnahmen als Vorsorge gegen eine mögliche Klimaveränderung unterstützt. Jeder neu gepflanzte Baum leistet somit einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas und ist damit eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

Das Projekt Wald in Not bemüht sich mit Unterstützung von Sponsoren geschädigte Flächen wieder zu bepflanzen.

Mit der Unterstützung der Fielmann AG Hamburg konnten in diesem Frühjahr an verschiedenen Städten und Gemeinden Baumpflanzungen unterstützt werden.

So z. B. im Stadtwald Idar-Oberstein. Dort wurde eine Sturmschadensfläche in der Gemarkung Kirchenbollenbach mit über 2.000 Bäumen der Arten Wildkirsche, Bergahorn, Esche und Elsbeere bepflanzt.

Im Stadtwald Eberswalde (Brandenburg) sind in der Vergangenheit große Bereiche durch Emissionen einer in der Nachbarschaft betriebenen Schweinezucht- und Mastanlage in den dortigen Kiefernwäldern geschädigt worden. Um diese Wälder zu erhalten und zu stabilisieren müssen sie mit Laubbäumen unterpflanzt werden. Auf einer ca. 1,2 ha großen Fläche wurden in diesem Frühjahr die Kiefern mit Traubeneiche, Hainbuche und Sandbirke unterpflanzt. Ziel ist es, langfristig auf diese Weise einen stabilen Mischwald zu erhalten.

Im Stadtwald Euskirchen konnten im Rahmen einer Waldumbaumaßnahme des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Matthias-Hagen-Schule rd. 9.000 Rotbuchen, Wildkrischen und Edelkastanien gepflanzt werden. Die Edelkastanie als Wärme liebende Baumart wird unter den Vorzeichen eines Klimawandels in unseren Wäldern auch als Wirtschaftsbaumart in Zukunft sicher eine größere Bedeutung bekommen.

Im Stadtwald Annaberg-Buchholz (Erzgebirge) konnte ein ca. 1,5 ha Waldfläche, die durch den Orkan „Kyrill“ geschädigt war, mit rd. 7.500 Buchen wieder aufgeforstet werden.

Ebenfalls im Stadtwald Meschede (Sauerland) konnte die Aufforstung einer Sturmschadensfläche mit Bergahorn, dem „Baum des Jahres 2009“, gefördert werden.

In der Stadt Wuppertal wurde die Wiederherrichtung eines Waldlehrpfades gefördert. Dieser war auch durch den Orkan „Kyrill“ zerstört worden.

In der Stadt Geislingen a. d. Steige konnte ein durch Sturm und Borkenkäfer geschädigter Fichtenbestand mit Eichen unterpflanzt werden.

In Potsdam konnte eine Uferbepflanzung mit Schwarzerle unterstützt werden.

In der Stadt Köln wurden zur Ergänzung des „Obstmuseums“ am Gut Leidenhausen Wildobstbäumen der Arten Wildbirne, Wildapfel, Wildkirsche, Speierling, Elsbeere, Vogelbeere und Mehlbeere gepflanzt.

Im Gemeindewald Wachtberg bei Bonn konnte mit Hilfe der Dr. CC-Schutz GmbH und der Holzland GmbH ein durch Borkenkäfer zerstörter Fichtenwald mit rd. 2.300 Eichen wieder aufgeforstet werden.

Im Stadtwald Zittau wurde im Rahmen einer Partnerschaft mit Musterring International nicht standardgerechte Nadelholzbestände mit Rotbuche, Bergahorn und Weißtanne umgebaut.

Im Stadtwald Brilon, der besonders stark durch den Orkan „Kyrill“ im Januar 2007 geschädigt wurde, konnten mit der Hilfe einer großzügigen Spenderin rd. 3.000 Tannen gepflanzt werden. Die Weißtanne ist eine Baumart, die auch in der Region des Hochsauerlandes in Zukunft mit den Folgen eines Klimas besser zurecht kommen wird, als die Fichte.